Enttäuschung für Rinaldi Racing in Brands Hatch

Das erste Rennwochenende mit dem Ferrari 488 GT3 in Brands Hatch gestaltete sich für Marco Seefried und Norbert Siedler als schwierige Aufgabe. Nach Platz 14 im Qualifying-Rennen musste das Duo wegen eines Reifenschadens alle Hoffnungen auf eine Top-10-Platzierung im Hauptrennen begraben.

Nach langem Warten war es endlich soweit: Rinaldi Racing startete erstmals mit dem neu entwickelten Ferrari 488 GT3 im Sprint Cup der Blancpain GT Series. Nachdem keine Zeit für einen Vortest mit dem neuen Einsatzgerät blieb, hatte es die Mannschaft aus Mendig sichtbar schwer. „Der 488 erfordert einen ganz anderen Fahrstil als der 458 Italia GT3. Zudem müssen wir noch viel lernen, um das Auto besser abzustimmen“, so Norbert Siedler.

Nachdem Siedler und Seefried im Qualifying mit Platz 17 die beste Zeit aller Ferrari fuhr, konnten sich die beiden im ersten Lauf nur bedingt nach vorn arbeiten. „Uns fehlte es an Leistung. Selbst, wenn ein Gegner vor uns einen Fehler machte, kam man nicht vorbei“, blickt Seefried zurück. Dass der neue Ferrari 488 GT3 Potenzial hat, davon ist der Rinaldi-Pilot aber überzeugt: „Vor allem im Bereich Abtrieb ist das Auto deutlich stärker als sein Vorgänger“, erklärt er. Nach Platz 14 im Qualifying-Rennen endete die Jagd nach einem guten Ergebnis im Hauptrennen wegen eines Reifenschadens vorzeitig.

Mit zwei Podiumsplatzierungen dürfen Steve Parrow und Daniel Keilwitz die Heimreise von Brands Hatch antreten. Dank einer fehlerfreien Vorstellung kämpfte das Duo im Black Pearl-Ferrari in beiden Rennen um die Spitzenplatzierungen im PRO-AM Cup. Sowohl im Qualifying- als auch im Hauptrennen sicherten sich die beiden jeweils den dritten Rang.

„Wir blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf unser Rennwochenende zurück“, sagt Teamchef Michele Rinaldi. „Natürlich haben wir uns das Debüt des neuen Ferrari 488 GT3 anders vorgestellt. Doch Potenzial ist da, wir müssen es nur ausschöpfen. Sehr freue ich mich für Daniel Keilwitz und Steve Parrow, die in ihrer Klasse zweimal aufs Podest gefahren sind. Danke an das ganze Team, das einen super Job gemacht hat. Wir hatten keinerlei technische Probleme, nur der Speed war nicht da.“

Zeit für eine Pause bleibt nicht, denn für Rinaldi Racing geht die „Englische Woche“ mit dem nächsten Lauf der Blancpain GT Series in Silverstone weiter. Vom 14. bis 15. Mai gastiert der Endurance Cup auf dem Grand-Prix-Kurs nördlich von London.

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